wünscht die

Freie Gesamtschule Finow

 

Mit Beginn des neuen Schuljahres wird die Freie Oberschule Finow zur Freien Gesamtschule Finow umgewandelt.  An einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (GOST) können alle Schulabschlüsse nach der 10. Klasse und das Abitur als höchster Schulabschluss nach der Jahrgangsstufe 13 erworben werden, ohne die Schule noch einmal wechseln zu müssen. Alle zukünftigen Abiturienten werden dann volljährig sein und mit dem höchsten Schulabschluss ihren weiteren Weg in Richtung Berufsausbildung, Dualem Studium oder Hochschulstudium erfolgreich einschlagen können.

 

Was bedeutet diese Umwandlung konkret?

Erstmalig kann nach den Sommerferien 2015 neben der 7. auch eine 11. Klasse eröffnet werden. 

Wie alle anderen Schülerinnen und Schüler, die jetzt schon an der Freien Oberschule Finow lernen,  haben die neuen Siebtklässler nach Abschluss der 10. Klasse die Möglichkeit, in der vertrauten Umgebung ihre Schullaufbahn bis zum Abitur fortzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler der neuen 11. Klasse können nach 3 weiteren Schuljahren das Abitur, also die allgemeine Hochschulreife,  ablegen.

Die Gesamtschule spricht  alle Schülerinnen und Schüler an, die sich dem Druck eines Abiturs nach 12 Schuljahren vielleicht nicht ganz gewachsen fühlen oder die notwendige Wahl für eine bestimmte Richtung am Beruflichen Gymnasium eines Oberstufenzentrums noch nicht treffen möchten.

 

Wer kann sich an der Schule anmelden?

Für die 11. Klasse:

  • Alle Absolventen der 10. Klasse, die die „Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe“ (FORQ) erreicht haben.

Für die Klassen 8 bis 10:

  • gibt es auch noch jeweils einige freie Plätze, die vergeben werden können.

Warum sollte mein Kind in dieser Schule lernen?

Die Freie Gesamtschule Finow arbeitet auch zukünftig nach dem bisherigen, bewährten Konzept als Ganztagsschule mit

  • maximal 20 Schülerinnen und Schülern in einer Klasse
  • individuellen Lernzeiten (ILZ)
  • Förderangeboten, die fest im Stundenplan verankert sind
  • Logbuch
  • Klassenrat und Klassentagen
  • Halbjährlichen Schulversammlungen
  • Praktika bereits ab der 7. Klasse
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Täglicher Frühstücks-, Mittagessen- und Getränkeversorgung
  • Projekten und Schulfahrten, wie z.B. die Studienreise nach London.

 

Was können Eltern von dieser Schule erwarten?

An der Freien Gesamtschule Finow wird der Unterricht von gut ausgebildeten Lehrkräften erteilt. Unterrichtsausfall ist selten (unter 1%).

Beim Elternstammtisch können Eltern ihre Ideen und Vorschläge einbringen oder wichtige Themen im Spannungsfeld zwischen Kindern, Jugendlichen und der Schule diskutieren. Es besteht immer die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Arbeit im Unterricht zu machen oder sich bei Projekten einzubringen.

Über die Entwicklung ihres Kindes werden Eltern regelmäßig über das Logbuch, dem wöchentlichen Feedback, Elternversammlungen  und individuelle Gespräche mit dem Klassenleiter oder den Fachlehrern informiert.

Wann und wo kann man sich anmelden?

  • Ab sofort und jederzeit
  • Direkt in der Schule in der Eberswalder Str. 30a
  • Mit dem ausgefüllten Aufnahmeantrag auch per Post, Fax oder e-Mail

Was ist sonst noch interessant?

Gegenwärtig werden weitere Kooperationen der Schule z.B. mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) oder der Klinikum Barnim GmbH vorbereitet, um auch den Absolventen der 10. und später 13. Klassen frühzeitig vielfältige Möglichkeiten zur Berufs- und Studienwahl zu bieten. Darüber hinaus entsteht auch die erste Schulpartnerschaft mit Schule Nr.18 in Szczecin.

Wenn Sie Interesse haben oder eine Alternative für Ihr Kind suchen, können Sie sich jederzeit in einem persönlichen Gespräch ausführlich informieren lassen und die Räumlichkeiten kennenlernen.


 

Für die Freie Oberschule Finow beginnt das fünfte Schuljahr seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009. Die damaligen ersten Siebenklässler haben im August 2013 erfolgreich die 10. Klasse abgeschlossen, um im Anschluss eine Berufsausbildung zu beginnen oder das Abitur am Oberstufenzentrum in Angriff zu nehmen. Besonders erfreulich für Lernende und Lehrende war die frühzeitige Anerkennung durch das Ministerium, sodass die Abschlusszeugnisse den Stempel einer „anerkannten“ Ersatzschule tragen. Damit hat die Freie Oberschule Finow ihre Probezeit als bis dahin „genehmigte“ Ersatzschule hinter sich gebracht und es ist Zeit Bilanz zu ziehen.

Die Anmeldezahlen entsprechen in etwa den Kapazitäten der Schule, insofern wir aus pädagogischen Gründen lediglich 20 SchülerInnen in einer Klasse aufnehmen möchten. In Klasse 7 und 8 lernen derzeit jeweils 15 Jugendliche, während die 9. und 10. Klasse mit jeweils 20 Jugendlichen ausgelastet ist.

Das Land unterstützt Schulen in freier Trägerschaft nicht zuletzt, weil es den Eltern mehr Möglichkeiten bietet, für ihr Kind eine „passende“ Schule zu finden. Jede Schule hat in Bezug auf das einzelne Kind Vor- und Nachteile, die es auszuloten gilt. Im Folgenden wollen wir besondere Merkmale der Freien Oberschule Finow vorstellen, die Ihnen bei Ihren Überlegungen helfen soll.

Im Rückblick auf die vergangen vier Schuljahre zeigt sich, dass die FOF für viele Lernende positive Einflüsse auf ihr allgemeines Wohlbefinden hat. Eltern geben häufig die Rückmeldung, dass ihr Kind deutlich selbstbewusster und ausgeglichener sei, seit es die Schule besuche. 

Wir führen dies auf zwei wesentliche Faktoren zurück: Erstens geben wir den SchülerInnen Strategien an die Hand, die es ihnen ermöglicht mit Leistungsdruck gewinnbringend umzugehen und zweitens arbeiten wir tagtäglich am sozialen Miteinander im Klassengefüge.

Leistungsdruck hat dann negative Folgen, wenn weder Zeit, Gelegenheit noch Unterstützung vorhanden ist, um Schwächen auszugleichen. Dem begegnen wir in der täglichen ILZ (Individuelle Lernzeit), in der alle Lehrkräfte für Nachfragen konsultiert werden können. Außerdem stehen wöchentlich zwei Förderstunden zur Verfügung, in denen Fächer nach Bedarf gewählt werden können. Natürlich ermöglicht diese individuelle Förderung auch leistungsstarken SchülerInnen die gezielte Vorbereitung auf die Sekundarstufe 2.

Leistungsdruck steht in direkter Beziehung zum eigenen Anspruch. Deshalb ist es uns ein Anliegen mit Eltern und SchülerInnen realistische Ziele zu setzen. Grundsätzlich beginnt jedes Halbjahr mit „Zielgesprächen“, an denen sich der Klassenlehrer mit jedem Schüler und dessen Eltern zusammensetzt, um zu klären, was man im kommenden Halbjahr erreichen möchte und was dafür getan werden muss. Weiterhin setzen sich die SchülerInnen montags „Wochenziele“, über dessen Erreichen sie freitags vom Klassenlehrer ein schriftliches Feedback erhalten, das die Eltern gegenzeichnen müssen.

Das soziale Miteinander der Schüler beobachten die Lehrkräfte nicht nur, sondern beeinflussen es kontinuierlich in selbstverständlichen Gesprächen zwischen Lernenden und Lehrenden, die sich in den eng betreuten Pausen und dem gemeinsamen Frühstück und Mittagessen ergeben.

Letztlich gehen wir rückblickend davon aus, dass das enge Dreigespann aus SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern die Grundlage für die positiven Entwicklungen unserer SchülerInnen ist.

Am 11. Januar 2014 findet in der Freien Oberschule Finow wieder ein Tag der Offenen Tür statt. Alle interessierten Eltern, Großeltern, Schüler(-innen) und Bürger(-innen) sind herzlich eingeladen, sich ein Bild unserer Arbeit und über unsere Fortschritte seit Eröffnung der Schule zu machen.

Es werden Ihnen durch unsere Schüler(-innen) und Lehrer(-innen), Eltern und Mitgliedern des Trägervereins interessante Einblicke in viele Projektarbeiten, in den Schulalltag und einiges mehr geboten.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.